Markus Hahn

Name: Markus Hahn
Alter: 34 Jahre
Abitur: Das Abitur habe ich 1999 am Wirtschaftsgymnasium in Bad Mergentheim abgelegt.
Studium: Von 2000 bis 2005 habe ich an der Universität Würzburg Betriebswirtschaftslehre im Diplomstudiengang studiert. Berufsbegleitend habe ich von 2008 bis 2010 den Studiengang „Executive Master of Accounting and Taxation“ an der Mannheim Business School absolviert.
Berufseinstieg: Nach einem einjährigen Praktikum im Finanzbereich in den USA habe ich 2006 als Prüfungsassistent bei Deloitte in München im Bereich ‚Financial Services Industry‘ (Finanzdienstleister) begonnen. 2010 bin ich nach Frankfurt in das IFRS Centre of Excellence, der Fachabteilung für internationale Rechnungslegungsstandards (IFRS) von Deloitte, gewechselt.

Was bedeutet für Dich Lebensqualität?
Lebensqualität heißt für mich, in der Lage zu sein, Berufliches und Privates miteinander vereinbaren zu können. Ich bin davon überzeugt, dass man beruflich nur effektiv und effizient, und somit letztendlich erfolgreich, sein kann, wenn man auch außerhalb des Berufs ein ausgeglichenes Leben führen kann.

Was war Dein erster „Berührungspunkt“ mit dem Thema Wirtschaftsprüfung?
Vor meinem Studium war mir zwar bewusst, was Wirtschaftsprüfung bedeutet, richtig intensiv habe ich mich allerdings erst innerhalb meines Hauptstudiums beschäftigt. Wie viele meiner Kollegen hatte ich dort „Prüfungswesen“ und „Steuerlehre“ als Schwerpunktfächer. Das so gesammelte theoretische Wissen konnte ich bei meinem Berufseinstieg um praktische Erfahrungen erweitern.

Was war Deine bisher größte berufliche Herausforderung?
Für mich stellte es eine große Herausforderung dar, mein berufsbegleitendes Masterstudium neben der Betreuung meiner Mandate absolvieren zu können. Dank Unterstützung von Partnerseite und guter Planung war dies möglich. Das anschließende Wirtschaftsprüferexamen stellte für mich ebenfalls eine große Herausforderung dar.

Welche persönliche Eigenschaft hilft Dir am meisten in Deinem Beruf als Wirtschaftsprüfer?
Meine gute Kommunikationsgabe sowie hohe organisatorische Fähigkeiten haben es mir oft erleichtert, das tägliche Geschäft zu bewältigen. Zusätzlich denke ich, sollten Wirtschaftsprüfer naturgemäß sehr sorgfältig sein. Außerdem halte ich, trotz der notwendigen kritischen Grundhaltung, eine gewisse Gelassenheit in diesem Beruf für unentbehrlich.

Was machst Du zurzeit?
Derzeit bin ich Senior Manager im IFRS Global Office von Deloitte in London.

Was sind Deine Ziele?
Kurzfristig möchte ich mein Secondment in London erfolgreich gestalten. Dazu gehört für mich die Erweiterung meines Wissens im Bereich der internationalen Rechnungslegung und der Aufbau eines nachhaltigen Netzwerkes mit internationalen Kollegen. Nach Abschluss des Secondments möchte ich in das deutsche IFRS Centre of Excellence zurückkehren. Dort möchte ich meine Kenntnisse weiter vertiefen, aber auch die gewonnene Erfahrung nutzenbringend einsetzen.

Was bedeutet es für Dich, als Wirtschaftsprüfer tätig zu sein?
Aufgrund meiner Tätigkeit in der IFRS-Fachabteilung bedeutet für mich der Beruf als Wirtschaftsprüfer hauptsächlich unsere Mandanten und Prüfungsteams darin zu unterstützen, internationale Rechnungslegungsvorschriften einzuhalten und auf Änderungen in den IFRS vorbereitet zu sein. Dies erfordert von unserer Seite eine umfangreiche Kenntnis der bestehenden Regelungen, aber auch eine ständige Überwachung und Analyse der Standardsetzungsprozesse für kommende Neuerungen in den IFRS.